Zukunft des Urbanen Lebens

Zukunft des Urbanen Lebens

Einer der fünf großen Vektoren des globalen Wandels ist die "Urbanisierung der Lebensräume". Im Jahr 2010 lebte bereits die Hälfte der Weltbevölkerung in urbanen Räumen, im Jahr 2050 werden es sechs Milliarden Menschen sein. Deshalb brauchen wir neue Ideen, Konzepte und Strategien für das Leben in Städten und Metropolen.

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Übersicht

Aktuelles zum Thema

  • Zukunft des Urbanen Lebens
23.03.2015
Bei "PLANETARY URBANISM – KRITIK DER GEGENWART im Medium des Information Design" handelt es sich einen internationalen Wettbewerb im Kontext der UN-HABITAT III Konferenz. Er wird von der Zeitschrift ARCH+ mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland ausgelobt. Beraten wird das Projekt vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)
 
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  • Zukunft des Urbanen Lebens
17.03.2015
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung 2015 prämiert Forscherinnen und Forscher für Ideen zur nachhaltigen Entwicklung der Städte. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt die Auszeichnung damit unter das Motto des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt.
 
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Dokumente zum Thema in der Bibliothek

Bericht des Kolloqiums „Digitale Stadt“ - Die Zukunft des urbanen Lebens
Protokoll
26.11.2015

Bericht des Städtebaulichen Kolloquiums zum Thema „Digitale Stadt“ - Die Zukunft des urbanen Lebens an der TU Dortmund vom Sommer 2015. 

  • Zukunft des Urbanen Lebens
Orte der Teilhabe im städtischen Raum
Arbeitspapier
04.06.2014

Themenpapier zum Expertenworkshop der Arbeitsgruppe „Zukunft des urbanen Lebens“

Das Dokument beschäftigt sich u.a. mit der Frage, was Räume zu Orten öffentlichen Lebens werden lässt.

  • Zukunft des Urbanen Lebens
Diskussionsfelder und Perspektiven urbanen Lebens in NRW
Ergebnisbericht
02.12.2013

Ergebnisbericht zum Workshop der Arbeitsgruppe „Zukunft des urbanen Lebens“ im Rahmen des Auftaktkongresses 2013

Die Arbeitsgruppe diskutierte u.a. über Gentrifizierung und das Zusammendenken von sozialen und ökologischen Fragen.

  • Zukunft des Urbanen Lebens

Personen

Arbeitsgruppe

Interessierte Personen

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Lebenswerte Städte durch „Frei-Räume“ für öffentliche Begegnung und Kommunikation

Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Menschen weltweit in Städten, und in Zukunft werden es noch deutlich mehr werden. Städte müssen deshalb vor der Haustür Antworten auf globale Herausforderungen geben. Das gilt bei der Erreichung der Klimaziele ebenso wie bei der zunehmenden Urbanisierung der Lebensräume. NRW steht dabei vor besonderen Herausforderungen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen nehmen zu. Nicht nur die Größe, auch die sozialen Gegebenheiten der Städte und Regionen verändern sich in sehr unterschiedlicher Weise, beispielsweise in Folge des demografischen Wandels.

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich vor diesem Hintergrund mit der Frage, wie lebenswerte Städte geschaffen werden können. Der Fokus liegt darauf, wo und wie sich in den urbanen Räumen der Zukunft „Frei-Raum“ für bürgergesellschaftliche, gemeinwirtschaftliche, inklusive und demokratisch-öffentliche Initiativen entwickeln kann. Solche „Frei-Räume“ sind wichtig für den demokratischen Diskurs, sie werden aber immer knapper, unter anderem durch Immobilienwirtschaft, Verkehrsplanung, Eventkultur oder auch die Verödung von Innenstädten, aus denen immer mehr Geschäfte wegziehen.

Die Arbeitsgruppe entwickelt daher Lösungen, wie in vorhandenen und neu erschlossenen Siedlungsgebieten Räume für zivilgesellschaftliche Initiativen geschaffen werden können, Orte mit Blick auf ethnische und religiöse Minderheiten, ältere und behinderte Menschen sowie im Hinblick auf demokratische, kulturelle und auch virtuelle beziehungsweise digitale Öffentlichkeiten. Das betrifft nicht nur die Schaffung von neuen Räumen, sondern auch die Umnutzung von bereits vorhandenen Orten, beispielsweise von kulturellen Einrichtungen.

Erste Ansätze, wie erfolgreiche Konzepte entwickelt werden können, sind im Rahmen der Arbeitsgruppenaktivitäten bereits entstanden. So können existierende Teilhabebeispiele und Initiativen helfen, förderliche und hemmende Rahmenbedingungen zu identifizieren. Auf dieser Basis lässt sich besser beurteilen, unter welchen Bedingungen Orte entstehen, die einen lebendigen öffentlichen Diskurs ermöglichen. Auch der Blick auf die spezifischen Interessen, Strategien und Konzepte der beteiligten Akteure ist vielversprechend: Warum beteiligt sich wer auf welche Art an entsprechenden Projekten.

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich jedoch nicht nur mit realen, sondern auch mit virtuellen Räumen der Öffentlichkeit, die im Zuge der Digitalisierung geschaffen werden. So können die Städte digitale, „öffentlich-rechtliche“ Kanäle schaffen, die ähnliche Funktionen erfüllen wie Versammlungsorte in der realen Welt.