Zukunft des Wirtschaftens

Zukunft des Wirtschaftens

Welche Rahmenbedingungen brauchen wir künftig für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft? Welche Chancen bieten sich durch die Digitalisierung der Wirtschaft, den passgenaueren Technologietransfer und eine zirkuläre Wertschöpfung, mit der ganz neue Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden?

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Übersicht

Aktuelles zum Thema

  • Zukunft des Wirtschaftens
17.06.2015

Viele Unternehmen in NRW würden sofort in digitale Fabriken investieren – wüssten sie mehr über IT-Anwendungen und Datenschutz. Das ergab eine Umfrage der IHK Aachen. NRW sei auf diese Herausforderungen aber gut vorbereitet, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Enge Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sind der Schlüssel.“

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  • Zukunft des Wirtschaftens
27.01.2015

Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen sowie industrie- und innovationspolitischer Sprecher der IHK NRW beschreibt in einem Interview, vor welchen Herausforderungen die Wirtschaft in NRW künftig verstärkt steht und welche Lösungsansätze die Arbeitsgruppe entwickelt.

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Dokumente zum Thema in der Bibliothek

„Innovationspotenziale für den Mittelstand heben“
Ergebnisbericht
03.07.2014

Ergebnisbericht zum Expertenworkshop der Arbeitsgruppe „Zukunft von Wirtschaft und Arbeit“

Leitthemen des Workshops waren u.a. die Digitalisierung der Wirtschaft, Industrie 4.0 und Technologietransfer für mehr Innovation und Wachstum in NRW.

  • Zukunft des Wirtschaftens
Diskussionsbeiträge und Ansatzpunkte für die Weiterarbeit
Ergebnisbericht
02.12.2013

Ergebnisbericht zum Workshop der Arbeitsgruppe „Zukunft des Wirtschaftens und Arbeitens“ im Rahmen des Auftaktkongresses 2013

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten u.a. die Bedeutung des demografischen Wandels, der Bildung, einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft und die Relevanz NRWs als Industriestandort

  • Zukunft des Wirtschaftens

Personen

Arbeitsgruppe

Interessierte Personen

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Durch Innovationsfähigkeit Wohlstand sichern
 
Wie wird sich die Welt der Wirtschaft durch neue Technologien verändern? Wie lange werden wir künftig arbeiten? Und wie kann angesichts des demografischen Wandels mit einer immer schneller alternden Gesellschaft langfristig Wohlstand gesichert werden? Dies sind einige der Fragen, mit denen sich die Arbeitsgruppe „Zukunft des Wirtschaftens und Arbeitens“ beschäftigt. Ihre Arbeit konzentriert sich dabei auf die Schwerpunkte Digitalisierung der Wirtschaft und Industrie 4.0, Technologietransfer und Cradle-to-Cradle im Sinne von geschlossenen Wirtschaftskreisläufen ohne Abfallprodukte.
 
In der Arbeitsgruppe herrscht Konsens, dass es gilt, schnell zu handeln, damit NRW ein führender Innovations- und Industriestandort bleibt. Denn der Prozess der Digitalisierung der Wirtschaft hat bereits begonnen. Und er vollzieht sich in einem so hohen Tempo, dass es schwer ist, bei der Setzung der rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen Schritt zu halten. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und mehr Innovation und Wachstum zu erreichen, spielt der Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft auch für NRW eine herausgehobene Rolle. Dabei geht es unter anderem um innovative Lösungen für eine umfassende Vernetzung aller Geschäftsprozesse in der gesamten Wertschöpfungskette, die oft als „Industrie 4.0“ bezeichnet wird.
 
Damit die Weitergabe von Wissen zwischen unterschiedlichen, teilweise konkurrierenden Akteuren funktioniert, muss eine vertrauensvolle Zusammenarbeit geschaffen werden. Sie ist die Basis dafür, gemeinsam Innovationen zu schaffen, von denen alle Beteiligten nachhaltig profitieren. Vor diesem Hintergrund regt die Arbeitsgruppe an, längerfristig angelegte, branchen- bzw. technologiebezogene Innovationsnetzwerke zu schaffen, die von vertraglichen Regelungen abgestützt werden und so für ein höchstmögliches Maß an gegenseitigem Vertrauen sorgen. Ein weiterer vielversprechender Weg zur Förderung strategischer Allianzen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist räumliche Nähe. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe schlagen daher vor, regionale Plattformen einzurichten und regelmäßige gemeinsame Veranstaltungen zu organisieren.
 
Auch das Thema IT-Sicherheit ist von hoher Bedeutung. Die Furcht vor Sicherheitslücken und dem Verlust sensibler Daten ist bislang für viele Unternehmen noch ein Hinderungsgrund bei der Umstellung auf digitale Geschäftsprozesse. Hier ist eine Aufklärung über tatsächliche Risiken und effektive Präventionsmöglichkeiten notwendig. Zudem bietet das Thema IT-Sicherheit Unternehmen in NRW die Chance, auf diesem Gebiet globale Sicherheitsstandards aus Deutschland heraus zu setzen und „Security made in Germany“ zu einem internationalen Qualitätssiegel zu machen. Einen weiteren Weg zu Innovationen stellt das Konzept „cradle-to-cradle“ dar. Damit ist eine Kreislaufwirtschaft gemeint, die geschlossene Kreisläufe ohne Abfallprodukte schafft. Beispiele hierfür sind kompostierbare Druckerzeugnisse oder Teppichböden, die die Luft reinigen.
 
Schließlich führen neue digitale Geschäftsmodelle und vernetzte Produktionsprozesse auch zu bedeutenden Veränderungen in der Arbeitswelt: Es entstehen neue berufliche Anforderungen an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Bildungs- und Weiterbildungsangebote müssen darauf abgestimmt werden. Auch hierfür hat die Arbeitsgruppe bereits Vorschläge entwickelt. Diese sehen unter anderem vor, „Computing“ bereits in Kindergarten und Grundschule zu etablieren und Studienabbrechern in den MINT-Fächern Umschulungen zu Fachkräften im Bereich „Digitalisierung“/„Industrie 4.0“ bereitzustellen.